Geschichte des Vereins... (und seiner Mitglieder)

1946 - Die Salzgitter Reichswerke (Güterverwaltung) weisen das Gelände am Galberg (heutigen "Finkenhain") dem Kleingartenverein "West" (heutigen "Am Hamberg") zu.

1947 - Die Parzellen wurden vermessen und abgesteckt. Die Nachfrage nach den Gärten ist so hoch, dass man die Parzellen im Jahr 1948 verlost.

1948 - 1952 - Die damaligen Gartenfreunde mussten für das gepachtete Land 4 Pfennig je Quadratmeter bezahlen. Die Kolonie Galberg war 59000 m² groß. Pro Jahr hätten 2300 Mark (für das Jahr 1948 zusätzlich 573 Mark) an die Salzgitter Güterverwaltung abgeführt werden müssen. Der Vorstand zahlte aber nur für 6600 m² die Pacht. Für die verbleibenden 52400 m² wurden 8372 Mark nicht gezahlt. Dieses stellte der Kassenprüfer Walter Hartmann bei einer Kassenrevision fest. Die von den Gartenfreunden ordnungsgemäß abgeführte Pacht war unter anderem zweckentfremdet wie für den Zaun bau der Kolonie Hamberg im Jahre 1952 verwendet worden. Die Galberg Gartenfreunde fühlten sich benachteiligt, die Kluft zwischen den beiden Kolonien Hamberg und Galberg wuchs. Man sprach von Betrug, es kam zum großen Krach. Die Kolonie Galberg holte sich den 1. Vorsitzenden Hermann Mädge des Landesverbandes Braunschweig der Kleingärtner e.V. zur Hilfe. Für Mädge stand fest, dass die Kluft zwischen den beiden Kolonien zu groß war. Er versprach den Galberger Gartenfreunden Hilfe bei ihrem Schritt zur Trennung und einer Neugründung eines Kleingartenvereins. Dieser Schritt wurde dann bei einer Gründerversammlung im Kasino Finkenkuhle am 08.02.1953 vollzogen.

08.02.1953 - Der Kleingartenverein Finkenhain wird gegründet. Der erste gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender - Nikolaus Koch
2. Vorsitzender - Karl Ostermann
1. Kassierer - Paul Hermann
2. Kassierer - Andreas Wolsfeld
1. Schriftführer - Walter Hartmann
2. Schriftführer - Fritz Köhler
Fachberater- u. Gartenwart - Ewald Garn

08.06.1953 - Der Kleingartenverein Finkenhain in Salzgitter-Bad, wird beim Amtsgericht Liebenburg ins Vereinsregister unter Nr.80 eingetragen.

19.03.1958 - Bei einer Mitgliederversammlung wird beschlossen dass der Asternweg, der Fliederweg sowie der Rosenweg mit zusätzlichen Wasserzapfstellen ausgerüstet werden.

21.01.1962 - Bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Café Jost" beschlossen die Kleingärtner vom Finkenhain, das der Bau eines eigenen Vereinsheims noch im Jahre 1962 beginnen soll. Nach ursprünglicher Planung sollte das Vereinsheim in den Garten Asternweg 8 gebaut werden. Der Pächters Günter Milke verlangte allerdings einen zu hohen Geldbetrag, so dass man einen neuen Standort suchte. Schließlich wurde noch im Frühjahr 1962 mit dem Bau begonnen.

30.08.1964 - Erste Mitgliederversammlung im neugeschaffenen Vereinsheim. Während der gut zwei jährigen Bauzeit haben Mitglieder bis zur ersten Mitgliederversammlung 6045 Pflichtstunden eingebracht. Im Durchschnitt leistete jedes Mitglied 33 Arbeitsstunden. Einzelne Mitglieder toppten diese Leistungen. Adolf Lerch arbeitete 394 Stunden, Max Kluge erbrachte 375 Stunden, Willi Klapper 293 Stunden, Artur Fischer 286 Stunden, Walter Mennecke 231 Stunden. Während der Versammlung wurde beschlossen, dass das Gartengelände Finkenhain e.V. für die Öffentlichkeit zugänglich sein muss. Daher sollten die drei Haupttore von Mai bis September, Samstag u. Sonntags von 10 -12 Uhr und von 14 - 18 Uhr offengehalten werden.

01.05.1965 - Barbara Wolsfeld wird die erste Vereinswirtin.

22.05.1965 - Nach dreijähriger Bauzeit wurde das Vereinsheim offiziell seiner Bestimmung übergeben. Inzwischen waren 7200 Arbeitsstunden geleistet worden. Die Kosten für das Vereinsheim beliefen sich auf 21.000 Mark. Man war stolz auf die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder, die dazu beitrugen das der Vereinsheimbau schuldenfrei bewerkstelligt werden konnte.

Juli.1965 - Im Kleingartenverein "Finkenhain" e.V. sind 140 aktive Gartenfreunde (mit Garten) registriert.

13.04.1966 - Die Stadt Salzgitter erteilt nach Fertigstellung der Parkplätze die Vollkonzession für das Vereinsheim. Das zusätzlich erworben Gelände kostet 69 Mark Pachtzins, zu zahlen an die Salzgitter-Erzbergbau.

24.04.1966 - Bei einer Mitgliederversammlung wird beschlossen, dass die Pflichtstunden auf 8 Stunden im Jahr festgesetzt werden. Eine Nichterfüllung muss mit 3 Mark je Stunde bezahlt werden.

03.08.1968 - Statt einem Stiftungsfest (eigentlich nur üblich zu 10- 25- 40- 50- jährigen Jahresfeiern), veranstaltet der KGV "Finkenhain" e.V. ein Gartenfest, da die Kleingärtner bereits seit 1948 (20 Jahre) die Parzellen im (Galberg) Finkenhain bewirtschaften.

1969 - Die WEVG erhielt in diesem Jahr 1398 Mark Wassergeld, 225 Mark mehr als im Vorjahr. Bei 140 Gärten waren das im Schnitt 9,98 Mark je Parzellennutzer. Auf Antrag hin wurde beschlossen das Wassergeld von 4 auf 5 Mark zu erhöhen.

Juni 1970 - Schweres Unwetter in Salzgitter, die Wege der Gartenanlage wurden durch den starken Regen unterspült. Besonders betroffen war der Ringweg.

05.01.1973 -Auf der Vorstandssitzung wurde beschlossen das bis April 1973 alle Gärten mit Wasserzählern ausgerüstet werden müssen.

20.01.1974 - Jahreshauptversammlung mit diversen Beschlüssen und Satzungsänderungen zum 1.1.1974 wie folgt:
1. Der Vorstand wird für 3 Jahre gewählt.
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
3. Bis zum 31.3. eines Jahres sind die Beiträge zu bezahlen.
4. Lauben inklusive Anbauten, Neubauten dürfen 21 m² nicht überschreiten.
5. Tierhaltung auf dem Gartengelände des KGV ist verboten.
    Weitere Beschlüsse:
1. Der Pachtvertrag des Vereinsheims wird auf 1 Jahr festgelegt und verlängert sich stillschweigend um 1 Jahr wenn nicht seitens einer Partei fristgerecht gekündigt wird.
2. Es sind zukünftig 6 Pflichtstunden im Jahr zu erbringen.
3. Ein Kinderspielplatz soll errichtet werden.

16.08 - 18.08.1974 - Der Kleingartenverein "Finkenhain" e.V. feiert sein 25- jähriges Stiftungsfest. Zu diesem Anlass wurde Heinrich Wollburg, Heinrich Albert, Herbert Wesche u. Fritz Köhler mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Am Samstag folgte ein großes Kinderfest, am Abend spielte dann die "Welter Brothers" auf.

1974 - Seit der Gründung des Kleingartenverein "Finkenhain" e.V. im Jahre 1953 waren folgende Personen 1.Vorsitzende des Vereins:
1. Nikolaus Koch von 1953 - 1960
2. Otto Bertram von 1960 - 1962
3. Leopold Danielzcyk von 1962 - 1965
4. Wilhelm Gaßmann von 1965 - 1966
5. Johann Meyer von 1966 - 1974
6. Herbert Wesche von 1974 - ........

19.08.1974 - In der Nacht zum 20.08. wurde in den Lauben Tulpenweg 8, Fliederweg 1 sowie Halde 4 eingebrochen. Der größte Schaden entstand beim Gartenfreund Ostermann (Halde 4) mit 850,- DM.

22.01.1975 - Die Stadt Salzgitter erteilt in einem Schreiben vom 22.01.1975 dem „Finkenhain“ e.V. die Genehmigung für einen Abbrennplatz.

11.07.1975 - Ein starker Gewitterregen hat den Ringweg wieder einmal ausgespült.

1975 - Fritz Fuhrmann, Harry Epp und Willi Kramer haben circa 140 Stunden an der Verlegung der Wasserleitung erbracht. Dafür erhielt jeder 200 Mark. Aus dem Geschäftsbericht von 1975 ist noch folgendes nachzulesen: Der Wasserverbrauch lag bei 1022 m³, es wurde 1975 in zahlreiche Lauben eingebrochen. Es gab 4 Mitglieder- und 6 Vorstandssitzungen. Das zweite deutsche Fernsehen bedankte sich beim KGV „Finkenhain“ e.V. für gespendete 350 Mark für die Aktion Sorgenkind.

15.02.1976 - Es wurde beschlossen für nicht geleistete Pflichtarbeitsstunden einen Beitrag von 10 DM je Stunde zu erheben.

10.09.1976 - Bei einer Vorstandssitzung wird beschlossen, dass die Pflichtstunden die abzuleisten sind, ab dem 01.01.1977 von 6 auf 8 Stunden erhöht werden.

19.10.1976 - In der Nacht zum 20. Oktober wurde ins Vereinsheim eingebrochen, ein Fenster wurde eingeschlagen und erheblicher Schaden (über 1760,- DM) angerichtet. Nach dem Einbruch wurde beschlossen, dass alle Fenster und Türen vergittert werden.

12.02 - 26.02.1977 - Das Vereinsheim wird mit Fenstergittern ausgestattet. Diese wurden von Fritz Fuhrmann und Harry Epp aus 1200 mühevoll gesägten Eisenringen zusammengeschweißt und montiert.

Juni 1978 - Ein Unwetter hat den Ringweg und seine Seitenwege stark ausgeschwemmt.

1979 - Laut Geschäftsbericht wurde unter anderem die Verlegung der neuen Wasserleitungen im Bereich Ring- Rosen- und Asternweg fertig gestellt. Das Vereinsheim erhielt eine Holzdecke, wurde neu tapeziert und ein Ölofen für den Saal beschafft. Pappeln im Bereich des Autohauses Fa. Thulke wurden entfernt. Auch im Jahr 1979 gab es leider diverse Laubeneinbrüche.

01.01.1980 - Die Stadt Salzgitter ist nun Eigentümer der Kleingartenanlage Finkenhain.

06.04.1980 - Der 1.Vorsitzende Herbert Wesche verstirbt im Alter von 63 Jahren. Fritz Fuhrmann übernimmt am 25.04.1980 kommissarisch den Vorsitz.

1980 - Nach 4 jähriger Bauzeit wurden die Arbeiten an der Verlegung von 3000 Meter Wasserleitungen im KGV-Finkenhain beendet. Das Vereinsheim bekam eine neue Theke, eine Grundplatte vor dem Vereinsheim für das vorgesehene Vorstandszimmer wurde fertig gestellt.

25.01.1981 - Jahreshauptversammlung, bedingt durch den Tot des ersten Vorsitzenden Herbert Wesche wurde der gesamte Vorstand neu gewählt. Neuer erster Vorsitzender wurde Fritz Fuhrmann.

06.09.1981 - Fritz Fuhrmann stellt den Antrag an beiden Seiten des Ringweges Tore aufzustellen, welches nur durch Fußgänger passiert werden kann, da immer wieder PKWs die Wege befahren. Der Antrag wurde von der Versammlung mit 38 zu 4 Stimmen angenommen.

1981 - Der Geschäftsbericht beschreibt dass der Wasserschwund bei 103 m³ liegt. Verbrauch laut WEVG = 630 m³, laut Wasserzähler = 527 m³. Leider gab es auch wieder Laubeneinbrüche, betroffen waren der Tulpenweg 5 und 8.

21.02.1982 - Es wurde beschlossen, dass alle Gärten der Anlage bis zum Frühjahr 1984 mit neuen Wasserzählern ausgerüstet werden müssen. Ein weiterer Beschluss, das Vereinsheim soll mit einer Zentralheizung ausgestattet, das Toilettendach erneuert werden.

05.03.1982 - Es wurde mit den Schachtarbeiten für die Gasleitung von der Braunschweiger Straße zum Vereinsheim begonnen. Einschließlich der Deckenisolierung des Vereinsheims rechnet man mit Kosten von 8000 Mark.

21.03.1982 - Das Vereinsheim wurde wieder Ziel von Einbrechern. Die Versicherung teilt mit dass sie für 10 Einbrüche in den letzten Jahren etwa 5000 Mark an den Verein gezahlt hat und aus Kostengründen den Vertrag mit dem KGV-Finkenhain aufkündigen wird. Man sehe davon ab, wenn der Verein eine Alarmanlage montiert. Der Verein entsprach dieser Forderung. Die Alarmanlage kostete 2900 Mark.

01.01.1983 - Die vom Verwaltungsausschuss der Stadt Salzgitter am 22.11.1982 beschlossene Pachterhöhung tritt in Kraft. Es muss nun 10 Pfennig je m² gezahlt werden. Der Beschluss besagt weiterhin, das ab dem 01.01 1984 bis 31.12.1987 die Pacht auf 13 Pfennig je m² festgelegt wird. Auf das Jahr gesehen macht das eine Summe von 8499,66 DM aus.

1983 - Die Küche des Vereinsheims erhält einen fünfflammigen Gasherd sowie Geschirr. Vor dem Vereinsheim wird ein alter Förderwagen der Salzgitter-Erzbergbau aufgestellt, dieser soll an die Bergmanntradition der Gartenfreunde erinnern. Das neue Bundeskleingartengesetz tritt zum 01.04.1983 in Kraft.

1984 - Das Vereinsheim erhält neue Fenster, der Giebel wurde mit Holz verkleidet, der Saal neu renoviert und in die Küche eine neue Decke eingezogen. Am 04.11.1984 beschloss man das der Ringweg eine Verbundsteinbepflasterung erhalten soll. Auch in 1984 gab es Laubeneinbrüche, es betraf dieses mal sechs Lauben. An der Bundesstraße 248 wird vor die Einfahrt zum Gelände eine Reklamelampe für das Vereinsheim aufgestellt.

27.02.1985 - Das Vereinsheim des KGV Finkenhain erhält die Hausnummer Braunschweiger Straße 24 B.

05.08.1985 - Der Wegebau des Ringweg von Tor 3 bis zum Vereinsheim (Fahnenstange) wurde fertig gestellt. Rückblickend war die Sanierung des Ringweges (700 m²) bereits seit 1979 geplant. Im ersten Bauabschnitt 1984 waren ca. 500 m² Wegfläche fertig zu stellen. Im zweiten Bauabschnitt 1985 dann der Weg. Nach zweijähriger Bauzeit waren die geplanten Arbeiten am Ringweg fertig gestellt. An Zuschüssen erhielt der KGV-Finkenhain vom Landesverband Braunschweig in 1984 für den Wegebau 2000 DM, 1985 nochmal 610 DM.

1985 - Geschäftsbericht: Das Vereinsheim und die Gaststube haben eine neue Tür erhalten. Die Bastelfrauen gaben 500 DM dazu. Im Finkenhain gibt es fünf freie Gärten. Der Wasserverbrauch für den KGVFinkenhain liegt bei 816 m³. Das Vereinsheim verbrauchte 116 m³.

02.02.1986 - Bei der Jahreshauptversammlung wird beschlossen, dass ein Vorstandszimmer an das Vereinsheim angebaut werden soll. Die Kosten dafür werden auf 10700 DM geschätzt. Da 23 Gartenfreunde bis zur Versammlung ihre Gartenzeitung nicht bezahlt hatten, beschließt die Versammlung, dass das Geld dafür zukünftig mit der Jahresrechnung eingezogen wird. In einem Bericht der Salzgitter-Zeitung wird 3 Tage später erwähnt, dass das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder bei 54 Jahren liegt.

28.03.1986 - Die Laube Tulpenweg 10 wurde Ziel von Einbrechern, es entsteht ein Schaden von 1200 DM.

16.6.1986 - Auf der Vorstandssitzung wird mitgeteilt, dass die Baugenehmigung für das Vorstandszimmer vorliegt. Als erstes müsse der jetzige Anbau abgerissen werden. Noch im Juni 1986 begannen die Arbeiten, die Ende Mai 1987 abgeschlossen werden konnten.

28.10.1986 - Das Vereinsheim war wieder Ziel von Einbrechern. Sie hebelten die Blechtür zur Küche auf und richteten erheblichen Schaden im Vereinsheim an.

16. + 18. November 1986 - Insgesamt wurden in diesem Zeitraum sechs Lauben aufgebrochen. Damit summierte sich die Zahl der Laubenaufbrüche für das Jahr 1986 auf gesamt 20.

31.03.1987 - Der Garten Ringweg 7 soll zu einem Kinderspielplatz umgebaut werden. Das ist allerdings nur möglich wenn der Gartenfreund "Böke" als Pächter des Gartens zustimmt. Böke erklärt sich bereit für den freiwerdenden Garten Ringweg 9, seinen Garten im Tausch aufzugeben. Diesen Wunschgarten erhielt er dann. Im Juli 1987 wurde der Spielplatz nach 102 Arbeitsstunden fertig gestellt.

15.05.1987 - Erste Vorstandssitzung im neu errichteten Vorstandszimmer des Vereinsheims. Maria Plaga überreicht im Namen der Bastelfrauen dem ersten Vorsitzenden Fritz Fuhrmann einen Geldbetrag von 750 DM. Diesen hatten die Frauen beim Flohmarkt im Vereinsheim am 9.5.1987 erwirtschaftet. Das Geld soll für neue Fliesen in der Küche des Vereinsheims ausgegeben werden.

26.05.1987 - Das Vorstandszimmer wird offiziell eingeweiht. 286 Arbeitsstunden wurden benötigt. Statt der veranschlagten Kosten von 13500 DM wurden 18191,83 DM ausgegeben.

1987 - Wegen eines Blitzeinschlag im Wald auf Höhe des Ringweg 18, werden 5 Bäume gefällt. Damit möchte man verhindern, dass umfallende Bäume anliegende Kleingärten gefährden könnten.

22.08.1987 - Halbjahresversammlung: Fritz Fuhrmann erklärt aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt vom Amt des 1. Vorsitzenden.

03.09.1987 - Auf einer Vorstandssitzung wird der 2. Vorsitzende Heino Kaiser kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung 1988, als 1.Vorsitzender eingesetzt.

10.01.1988 - Auf der Jahreshauptversammlung wird Gustav Oswald zum 1. Vorsitzenden gewählt. Vom 29.1.1984 - 1.2.1987 war Oswald 2.Schriftführer im KGV Finkenhain.

21.01.1988 - Einem Gartenfreund wird mitgeteilt, dass die von ihm gepflanzten 35 Tannen in seinem Garten bis zum 29.2.1988 zu entfernen sind.

04.04.1988 - Bei einem Einbruch in Vereinsheim wird ein Schaden von 2225 Mark angerichtet.

03.06. - 05.06.1988 - Der KGV "Finkenhain" feiert bei herrlichem Wetter sein 40-jähriges Jubiläum.

1988 - Weitere Ereignisse: Das Autohaus Thulke spendete für den Spielplatz im Finkenhain eine Schaukel. Dem Pächter des Gartens "Halde 1" wurde gekündigt. Auf dem Grundstück soll ein PKW-Parkplatz eingerichtet werden. Die Gartenfreunde leisteten 1988 gesamt 1296 Pflichtstunden. Für nicht geleistete Pflichtstunden zahlten betroffene Gartenfreunde 1920 DM. Der Vorstand kündigte alle Verträge bei der Allianz-Versicherung. Neuer Versicherungsträger wurde die VHG-Hannover.

03.04.1989 - Das Bauordnungsamt genehmigt den Bau des Parkplatzes im ehemaligen Garten "Halde 1".

Juni 1989 - Der Parkplatz im ehemaligen Garten "Halde 1" wurde fertig gestellt. Ein Strahler leuchtet den Parkplatz aus.

03.09.1989 - Bei einer Umfrage hatten 43 Gartenfreunde sich bereit erklärt Strom in ihre Gärten legen zu lassen. Ein Kostenvoranschlag sagte aus das die Verstromung etwa 67000 DM kosten wird.

1989 - Weitere Ereignisse: Im Vereinsheim war der Fußboden für 883,05 DM ausgebessert worden. Die Bastelfrauen des Vereins beteiligten sich daran mit 800 DM. Insgesamt haben die Bastelfrauen den KGV "Finkenhain" e.V. mit bisher 13666,11 DM unterstützt.

25.02.1990 - Jahreshauptversammlung: Auf der Tagesordnung stehen Neuwahlen, sowie das Thema Stromverlegung. Der Gartenfreund Peter Schlaizer hatte den Antrag gestellt das die Gartenanlage Finkenhain mit Strom ausgestattet wird. Der Antrag wurde bei 7 Gegenstimmen angenommen. 50 Gartenfreunde erklärten bisher ihre Gärten mit einem Stromanschluss ausrüsten zu wollen. Die Kosten pro Garten würden etwa 800 DM betragen. Alle Interessierten Gartenpächter sollen in einem Rundschreiben sich bis zum 31.08.1990 beim 1. Schriftführer melden.

09.09.1990 - Auf der Halbjahresversammlung wurde auf Antrag des 1. Kassierer Helmut Hollmann beschlossen, die jährliche Pacht pro m² um 2 Pfennig zu erhöhen. Das Wassergeld wird um 10 Pfennig je m³ erhöht um ein jährliches Defizit von 2000 Mark aufzufangen.

22.11.1990 - Bei der Kreissparkasse wurde ein Sonderkonto "Strom" eingerichtet.

1990 - Weitere Ereignisse: Der Finkenhain hat 141 Mitglieder mit Gärten, sowie 8 passive Mitglieder. Auch in diesem Jahr gab es wieder diverse Laubeneinbrüche. Das Dach des Vereinsheims wurde repariert, das Küchendach erhielt neue Ziegel.

08.09.1991 - Bei der Jahreshauptversammlung mit 45 anwesenden Gartenfreunden wird mitgeteilt das bisher 27 Gartenfreunde eine Einzahlung auf das Strom-Konto getätigt haben. Bei einer Abstimmung ob das Stromprojekt weiter verfolgt werden soll stimmen 24 dafür, 11 dagegen, bei einer Enthaltung. Die Erhöhung des Wassergeldes von 2,20 auf 2,50 Mark wird ebenfalls beschlossen.

20.10.1991 - Ein orkanartiger Sturm deckt das Laubendach des Rosenweg 13 vollständig ab. Es entsteht ein Schaden von 1000 Mark.

15.12.1991 - Außerordentliche Mitgliederversammlung, anwesend waren 42 Gartenfreunde. Es gab nur einen Tagesordnungspunkt, die Stromverlegung. Es sollte nochmal diskutiert und abgestimmt werden. Dieses Mal stimmten nur 15 Gartenfreunde für den Stromanschluss. Der Grund für den Sinneswandel waren die enormen Kosten, diese wurden nun mit 100.000 DM angegeben. Allein der Anschluss würde dem Verein etwa 30.000 DM kosten. Die bisher eingezahlten 18.800 DM auf dem Sonderkonto wurden bis auf 900 Mark, an die Gartenfreunde zurück bezahlt. Für die 900 Mark gab es keine Belege, sie konnten ihrem Besitzer nicht zugeordnet werden.

1991 - Weitere Ereignisse: Das Vereinsheim war auch in diesem Jahr das Ziel von Einbrechern. Sie richteten einen Schaden von 4000 Mark an. Für nicht geleistete Pflichtstunden mussten Vereinsmitglieder 3600 DM zahlen.

09.02.1992 - Auf der Jahreshauptversammlung ist die Pachtzinserhöhung durch die Stadt Salzgitter Thema. Die Stadt erhöht den Pachtzins ab dem 1.1.1992 - 31.12.1994 auf 16 Pfennig je m². Für die Zeit ab 01.01.1995 steigt der Zins auf 20 Pfennig je m². Der Gartenfreund Werner Fischer schlägt vor den Pachtzins auf 25 Pfennig zu erhöhen um sich der Erhöhung anzupassen. Mit einstimmigem Beschluss wird dieser Antrag ab den 01.01.1993 in Kraft treten. Ein weiterer Antrag den Vereinsbeitrag von 40 auf 55 DM zu erhöhen wird ebenfalls mit Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen.

28.08.1992 - Ein schweres Unwetter richtet in der Kleingartenanlage schwere Schäden an. Besonders betroffen waren acht Gartenfreunde.

1992 - Weitere Ereignisse: Der Gartenfreund Kurt Dummer baut für die Kinder ein Holzhaus auf dem Spielplatz. Mit Stand November 1992 sind 140 Gärten belegt, es gibt 12 passive Mitglieder. Der Wasserschwund war im Jahr 1992 sehr hoch. Laut WEVG wurden etwa 900 m³ mehr Wasser verbraucht als 1991. Dieses ergibt Mehrkosten von 2168,76 DM.

14.02.1993 - Jahreshauptversammlung: Auf der Tagesordnung steht die Neuwahl des gesamten Vorstandes. Vorsitzender Gustav Oswald sowie Schriftführer Seeliger verzichteten aus gesundheitlichen Gründen auf eine Kandidatur. Auch der Kassierer Helmut Hollmann erklärte überraschend für die Anwesenden nicht mehr zu kandidieren. Bei dem anschließenden Wahlgang wurde Bernd Blank einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt, 1. Schriftführer wurde einstimmig Harald Kath.

1993 - Weitere Ereignisse: Ein Gartenfreund wird ermahnt seinen Garten nicht als Dauerschlafplatz zu nutzen. Er verspricht zum Sozialamt zu gehen um sich eine Wohnung zuweisen zu lassen. Der Vorstand macht ihm klar dass er ansonsten mit Kündigung seiner Mitgliedschaft rechnen muss. Bei einem Unwetter stürzt ein Baum auf die Gartenlaube des Ringweg 15, es entsteht ein Schaden von 3000 DM.

13.02.1994 - Bei der Jahreshauptversammlung werden diverse Themen behandelt. Eine davon, dass der Pflichtstundensatz von 10 DM auf 15 DM erhöht wird. Der Antrag wird angenommen. Gewächshäuser dürfen nicht größer als 6 m² und höher als 2,30 Meter sein. Auch dieser Antrag wird angenommen.

27.10.1994 - Bei einer Vorstandssitzung wird beschlossen das Hinterbliebene bei Sterbefällen von Gartenfreunden eine Trauerkarte sowie 50 DM erhalten sollen.

19.11.1994 - Der Gartenfreund Friz Fuhrmann verlegt um 11:50 Uhr am letzten Bauabschnitt des 260 Meter langen und 2,90 Meter breiten Ringweges den letzten Pflasterstein. Der Ringweg wurde in Eigenleistung durch die Gartenfreunde bepflastert, da ein Kostenvoranschlag die Kosten auf etwa 120.000 DM bezifferte. Ein weiterer Kostenvoranschlag bezifferte die möglichen Kosten auf 82144 DM. Die Firma Klauenberg baggerte den Rohrleitungsgraben für den Ringweg aus, lieferte Sand. Der Rest erfolgte in Eigenleistung durch die Gartenfreunde. Bei Abschluss der Arbeiten lagen die Gesamtkosten bei 31.744,62 DM. Besonders hervorzuheben für ihren Arbeitseinsatz sind Herbert Pfau mit 305 Arbeitsstunden, Fritz Fuhrmann mit 262 Stunden, Hans-Jürgen Meier mit 210 Stunden, Adolf Lerch mit 200 Stunden, Hans-Helmut Husistein mit 160 Stunden. Kurt Müller mit 85 Stunden, Günter Ernst mit 43 Stunden, Egon Lutzka mit 41 Stunden, Günter Mielke mit 15 Stunden. Der Weg wurde in nicht mal einjähriger Bauzeit fertig gestellt. Zuschüsse durch die Stadt bzw. dem Landesverband Braunschweig gab es leider nicht.

26.11.1994 - Die Salzgitter Zeitung berichtet über ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Mit dem Urteil wird klar, das der Pachtzins steigen wird. Bei Verhandlungen mit Vertretern der Stadt wird folgender Kompromiss geschlossen: Der Pachtzins steigt 1995 von 16 auf 20 Pfennig. 1996 dann von 20 auf 25 Pfennig, 1998 von 25 auf 30 Pfennig. Ab 2000 auf 35 Pfennig je m².

1994 - Weitere Ereignisse: Die Niedersächsische Kompostverordnung wurde geändert. Kleingärtner dürfen wieder an zwei Tagen im Jahr, im März sowie Oktober krankes Gehölz verbrennen. 25 Prozent der Gartenfreunde haben ihre Pflichtstunden nicht geleistet. Von 142 Gärten sind 133 Gärten verpachtet.

01.06.1995 - Der 1.Vorsitzende Bernd Blank teilt mit, das er sein Amt aus beruflichen und persönlichen Gründen zum 1.7.1995 zur Verfügung stellt.

05.07.1995 - Außerordentliche Mitgliederversammlung, ein Tagesordnungspunkt ist die Neuwahl des 1.Vorsitzenden. Zur Wahl stellen sich Viktor Poprick sowie Fritz Fuhrmann. Viktor Poprick wird mit 44 Ja-Stimmen neuer 1.Vorsitzender.

24.08.1995 - Der Antrag der Vereinswirtin, dass ihr Pachtvertrag zur besseren Planung auf 5 Jahre erweitert wird, wird auf einer Vorstandssitzung einstimmig abgelehnt.

14.10.1995 - Eine Woche zu früh verbrennen die Gartenfreunde ihre nicht kompostierbaren Abfälle. Die angerückte Polizei konnte nicht mehr eingreifen, da bereits in vielen Gärten die Abfälle brannten. Zum Glück gab es für das peinliche Versehen keine Ordnungsstrafe.

16.11.1995 - Auf einer Vorstandssitzung wird beschlossen, dass der Pachtzins für das Vereinsheim von 450 DM auf 550 DM ab dem 01.05.1996 erhöht wird.

1995 - Weitere Ereignisse: Die Wassergeldkosten werden von 2,50 DM auf 2,80 DM je m³ festgelegt. Die Wasserzähler sollen nach einer Laufzeit von 6 Jahren ausgetauscht werden. Das Gartengelände des Finkenhain wurde nach neustem Stand der Technik neu vermessen, dabei wurde festgestellt dass das Gelände 65382 m² groß ist und nicht nur 55785 m². Dazu zählen auch Gartenwege und der Parkplatz. Es gab fünf Einbrüche in Kleingärten. 12 passive Mitglieder erklärten wegen einer Beitragserhöhung ihren Austritt. 75 Prozent der Mitglieder leisteten ihre Pflichtstunden. Der Wasserschwund lag bei 163 Kubikmeter.

18.02.1996 - Jahreshauptversammlung: Die Versammlung beschließt das die Wasserzähler nicht alle 6 Jahre sondern alle 12 Jahre ausgetauscht werden müssen. Pflichtstunden können in der Zeit vom 15.5 bis 15.10 eines Jahres abgeleistet werden. Notfallarbeiten werden als Pflichtstunden anerkannt.

1996 - Die untere Wasserbehörde teilt dem KGV Finkenhain mit, dass die Klärgrube des Vereinsheims nicht mehr statthaft ist. Es bleibt nur ein Ersatz durch ein Dreikammersystem oder ein Anschluss an das städtische Abwassersystem. Ein Plattenweg zur "Halde" wurde fertig gestellt. 1994 hatte man kostenlos Gehwegplatten vom ehemaligen Freibad erhalten, die hier wieder zur Verwendung kamen. Dem Verein ersparte dies ca. 5000 DM. Rinzig 820 DM an Materialkosten fielen noch an. Eine Anstehende Küchenrenovierung kostete dem Verein 5316,08 DM.

02.09.1997 - Vorstandssitzung, eingeladen war auch ein Mitarbeiter der Firma Klauenberg. Er legte dem Vorstand einen Kostenvoranschlag für das Bauvorhaben "Kanalisation des Vereinsheim" vor. Die gesamte Bauzeit sollte 2½ Wochen betragen und dem Verein mit Mehrwertsteuer 41763,40 DM kosten.

14.10.1997 - Der 1.Vorsitzende Viktor Poprick legt schriftlich mit sofortiger Wirkung sein Amt nieder.

23.11.1997 - Außerordentliche Mitgliederversammlung, zum 1. Vorsitzenden wird Gustav Oswald gewählt. Die Kanalisationsarbeiten die im Oktober/November 1997 ausgeführt wurden, wurden abgeschlossen, und vom Bauamt abgenommen.

1997 - Weitere Ereignisse: Für den Kauf einer Vereinsfahne spendet ein Gartenfreund dem Verein 300 DM. Der Landesverband Braunschweig hat dem KGV-Finkenhain 5000 DM als Zuschuss für den Anschluss an die Kanalisation überwiesen. Da die Kosten für den Anschluss an die städtische Kanalisation nicht sofort aufgebracht werden konnten, beschlossen die Gartenfreunde, dass jedes Mitglied dem Verein 150 DM zinsloses Darlehen zur Verfügung stellt. Am Asternweg 7 liefen 67 m³ Wasser aus, die Mehrkosten übernahm der Gartenpächter. Für die Kanalisationsarbeiten erhielt die Firma Klauenberg 23000 DM. Der Rest soll bezahlt werden, wenn alle Gartenfreunde das Darlehen von 150 DM gezahlt haben.

19.06 - 21.06.1998 - Der KGV Finkenhain feiert sein 50 jähriges Vereinsjubiläum. Die offizielle Vereinsgründung war zwar erst am 08.02.1953 in der Gaststätte Finkenkuhle, doch wurden bereits 1948 die Parzellen verlost und man hatte somit schon ein eigenes Territorium unter dem Namen Galberg, geführt durch den Kleingartenverein West.

1998 - Weitere Ereignisse: Die neu abgeschlossene Gebäudeversicherung für das Vereinsheim ist 100 DM günstiger als die alte Versicherung. 70 DM zahlte der Verein an die Kirchengemeine Martin Luther für 30 Stühle mit Sitzkissen. Eine Dachreparatur am Vorstandszimmer wird notwendig, die Kosten belaufen sich auf 881,48 DM. Von der Christ König Kirche wurden weitere 60 Stühle zum Teil mit Sitzkissen für 140 DM erworben.

14.02.1999 - Auf der Jahreshauptversammlung wird der Antrag gestellt eine Altersgrenze für Gemeinschaftsstunden festzulegen. Dieser Antrag wird abgelehnt, da dafür mit 2/3 Mehrheit die Satzung geändert werden müsste. Zudem begründet der 1.Vorsitzende des Landesverbandes Braunschweig: Wer in der Lage ist seinen Garten zu bewirtschaften, kann auch Gemeinschaftsstunden ableisten.

16.05.1999 - Der 1. Vorsitzende Gustav Oswald war wegen eines Streites am 16.03.1999 mit dem 2. Schriftführer zurückgetreten. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Fritz Fuhrmann als einziger Kandidat zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

05.10.1999 - Bei einer Vorstandssitzung wird beschlossen das der Pächter des Garten Asternweg 13 vom Verein aufgrund des desolaten Zustands die Kündigung erhält. Trotz wiederholter Einladung war der Pächter nicht zu der Sitzung erschienen.

1999 - Weitere Ereignisse: Westlich der Gartengrenze Ringweg 15 wurden einige Bäume gefällt, damit wurde die Gefahr gebannt das Bäume unkontrolliert auf das Gelände des Finkenhain umstürzen könnten. Bei einem Rohrbruch "Fliederweg 7" liefen 650 m³ Wasser aus. Zwei Laubeneinbrüche wurden dem Verein angezeigt. Die Gärten Ringweg 5 und 6 wurden vom Verein rekultiviert, das ganze kostete 6621,50 DM.

März 2000 - Der Fußboden der Damen u. Herrentoilette musste aufgestemmt werden,. Eine Abflussleitung war abgesackt und musste ersetzt werden. Die Arbeiten dauerten 14 Tage.

04.07.2000 - Das jährlich stattfindende Sommer- und Kinderfest wurde ein Minusgeschäft. Es kamen gerade mal 20 Kinder sowie 26 erwachsene Gäste. Da der Vorstand nicht das Risiko eines weiteren Zuschussgeschäfts eingehen wollte, war man sich einig, dass das jährlich stattfindende Erntedankfest nicht staatfinden wird. Der Vereinswirtin wurde freigestellt in Eigenregie ein Erntedankfest zu veranstalten.

2000 - Weitere Ereignisse: Da der Wasserschwund (917 m³ von Januar bis Oktober) immer noch zu hoch ist, vermutete der Vorstand das es zwischen Rosen- und Fliederweg ein Bruch geben könnte. Man beschließt die Leitung zu reparieren. Es wurden 54 Meter PE-Rohr, 52 Meter Schutzrohr sowie ein Kolbenschieber verbaut. Bis Dezember stieg der Wasserschwund auf gesamt 1026 Kubikmeter an. Das Teilstück zwischen dem Hauptzähler und Rosenweg wurde am 04.04.2001 fertig gestellt.

04.03.2001 - Auf der Jahreshauptversammlung wird beschlossen, dass die Erhöhung der kollektiven Unfallversicherung von 2 auf 6 DM auf den Beitrag aufgeschlagen wird.

21.05.2001 - Bei einem Laubeneinbruch "Fliederweg 2" entsteht ein Schaden von etwa 390 DM.

2001 - Weitere Ereignisse und Details: Der KGV-Finkenhain hat im März 137 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der Gartenfreunde liegt bei 56,96 Jahre. Es gab 10 Laubeneinbrüche. Der KGV Finkenhain bezahlte zum letzten Mal seine Pacht von 22535,10 DM an die Stadt Salzgitter in DM. Ab 2002 wird die Pacht in Euro bezahlt.

15.02.2002 - Gartenfreund und Fachberater Horst Dembeck hat den Grundlehrgang des Fachberaters bestanden. Er legte seine Prüfung vor dem Landesverband der Kleingärtner in Braunschweig ab. Horst Dembeck ist der erste geprüfte Fachberater im KGV Finkenhain.

20.3.2002 - Die Reparaturarbeiten an der Wasserleitung wurden beendet. Obwohl keine Wasserentnahme erfolgte bewegte sich der Hauptzähler weiter. Von Mai 2000 -März 2002, wurden insgesamt 250 Meter Wasserleitung mit Schutzrohr verlegt.

13.05.2002 - Die Vereinswirtin Karin Fricke verstirbt im Alter von 47 Jahren. Mit ihrem Lebensgefährten hatte sie die Gasstätte seit dem 3.12.2000 geführt. Karin Fricke war vom 9.2.1997 - 10.3.2002 im Vorstand als 2.Vorsitzende tätig. Ihr Lebensgefährte bat aufgrund des Todes um Vertragsauflösung, der Vorstand stimmte zu.

13.05.2002 - 31.07.2002 - Im Vereinsheim beginnen Sanierungsarbeiten des Saals. Decke und Elektroinstallationen wurden erneuert. Ebenso wurde der alte Fußboden entfernt und durch Fliesen ersetzt. Weitere Sanierung erfuhren auch der Privatraum der Gaststätte, der Küchendurchgang, teilweise wurden Wände gefliest. Die Sanierungskosten beliefen sich auf 5411,17 Euro.

18.07.2002 - "Land unter" in Salzgitter, auch der Finkenhain blieb nicht verschont. Sturm der Stärke 7 und stellenweise bis zu 120 Liter Regen pro Quadratmeter waren die Folge.

18.12.2002 - In einem Schreiben teilt die Stadt Salzgitter dem Finkenhain mit, das der Pachtzins ab dem 01.01.2003 auf 0,20 Euro je Quadratmeter steigt.

2002 - In der Weihnachtzeit (Kalenderwoche 52) zog ein Eisregen über Salzgitter und dem Finkenhain. Es entstand in der Gartenanlage großer Schaden. An der Westseite der Gartenanlage wurden etwa 10 Meter Zaun, an der Südseite etwa 35 Meter Zaun durch herabstürzende Äste beschädigt. Auch das Dach der Laube Rosenweg 32 erlitt erhebliche Schäden.

08.02.2003 - Vor genau 50 Jahren war der Kleingartenverein "Finkenhain" e.V. im Kasino Finkenkuhle gegründet worden. Die Feiern dafür fanden eigentlich 5 Jahre zu früh am 19.06.1998 statt. Wie es zu dem Fehler kam kann man nur vermuten und hat eventuell mit der Verlosung der Parzellen 1948 zu tun. Ein Blick ins Vereinsregister verrät, das nächste korrekte Datum wäre am 08.02.2013. Da könnte man das Gründerfest 60 Jahre Finkenhain begehen.

An dieser Stelle endet das einzigartige über 430 Seiten starke Nachschlagewerk, "Chronik vom KGV-Finkenhain" erstellt von Harald Kath. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle für seine Mühe.
Mit Hilfe dieses Nachschlagewerks habe ich (Thomas Schlüter) versucht eine Art Kurz-Zusammenfassung der Geschichte (Chronik) des KGV-Finkenhain auf diese Internetseite zu bringen. Ich hoffe es ist mir einigermaßen gelungen. Ich werde mich bemühen weitere Ereignisse ab 2003 zusammenzufassen, das wird allerdings nicht ganz einfach werden, da ich selbst erst seit dem Jahr 2012 im KGV Finkenhain Mitglied bin.


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